
Silke Schwarz studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg bei Beata Heuer-Christen, Gerd Heinz (Szene) und Hans-Peter Müller (Lied). Sie erhielt 1997 den „Bruno-Frey-Preis“ der Landesakademie für musizierende Jugend und war Preisträgerin im Bundeswettbewerb Gesang B des VDMK im Herbst 2000 in Berlin. Sie war erste Preisträgerin des im Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb für zeitgenössisches und romantisches Lied (2001) und des Mozartfestwettbewerbs in Würzburg (2002). Beim 52. ARD-Wettbewerb wurde Silke Schwarz mit dem Förderpreis der Theodor-Rogler-Stiftung ausgezeichnet. Beim „Bundeswettbewerb Gesang“ 2004 des VDMK in Berlin wurde Silke Schwarz mit dem 2. Preis in der Sparte Konzert / Lied ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie den Sonderpreis der Oper Monte Carlo beim „Belvedere Wettbewerb“ (2005) in Wien.
Die Freiburger Hochschule für Musik verlieh ihr den „Gustav-Scheck-Preis“ der Commerzbank-Stiftung. Silke Schwarz war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und Preisträgerin des Europäischen Kulturförderpreises.
Als Konzert- und Liedsängerin war sie bei internationalen Festivals (Händelfestspiele in Halle, Brahmstage Baden-Baden, Mozartfest Würzburg, Rheingau-Musikfestival, Schleswig-Holstein-Musikfestival) und in Japan, Polen, Russland, Frankreich, Spanien, Österreich, in der Schweiz und in der Türkei zu Gast.
Silke Schwarz sang mehrere Uraufführungen, unter anderem von Jörn Arnecke und Charlotte Seither.
Sie gestaltete die Titelpartie in Mozarts Zaide in einer Kooperationsproduktion zwischen der Musikhochschule und dem Theater Freiburg. Am Stadttheater Bern debütierte sie als Irina in Peter Eötvös` Oper „Drei Schwestern“. Bei den Schlossfestspielen in Aschaffenburg gab sie ihr Rollendebut als Pamina in der „Zauberflöte“.
Seit der Spielzeit 2005 / 2006 ist Silke Schwarz Ensemblemitglied am Stadttheater Heidelberg und sang dort unter anderem die Susanna in „Le nozze di Figaro“, „Asprano“ in Vivaldis „Motezuma“, „Rosina“ in Rossinis „Barbier von Sevilla“, „Musetta“ und „Mimi“ in „La Bohème“, „Ilia“ in Idomeneo, „Nedda“ in „Pagliacci“, „Rosario“ in „Goyescas“ und „Adina“ in „Elisir d’amore“.
In der Spielzeit 09/10 wird sie „Pamina“ in der „Zauberflöte“ und „Gilda“ in „Rigoletto“ verkörpern. Für ihre Operndarstellungen wurde sie bereits zum dritten Mal in Folge zur „Nachwuchssängerin des Jahres“ in der Zeitschrift „Opernwelt“ nominiert.
Rundfunk und CD-Produktionen unter anderem von Mozarts „Exsultate, jubilate“, der 4. Symphonie von Gustav Mahler, Rheinbergers „Vom goldenen Horn“ und mehrstimmigen Gesängen von Franz Schubert dokumentieren die Tätigkeit der Sopranistin.